Fastenbrechen statt Anti-Islamisierungskongresse

24.09.2008 | Wuppertal
Bernhard Simon: "Wir nehmen die ausgestreckte Hand der Wuppertaler Muslime gerne an"

„Das gemeinsame Fastenbrechen auf dem Johannes-Rau-Platz war ein Gewinn für unsere Stadt, ein Zeichen gegen Intoleranz und Hass und ein gelungenes Fest von Wuppertalerinnen und Wuppertalern unterschiedlicher Herkunft“, kommentiert CDU-Fraktionschef Bernhard Simon die Veranstaltung am 23. September, zu der Vertreter von zehn islamischen Gemeinden eingeladen hatten.

Wuppertal habe gezeigt, dass Integration für diese Stadt nicht nur eine politisch korrekte Phrase sei. „Wir haben zusammen ein fröhliches Fest gefeiert, das ohne das bürgerschaftliche Engagement der hier lebenden Muslime nicht möglich gewesen wäre. Daher spricht die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal allen Menschen, die dieses Gemeinschaftserlebnis ermöglicht haben, ihren Dank aus. Dass das städtische Ressort für Zuwanderung und Integration die Veranstaltung im Vorfeld mit unterstützt und unser Oberbürgermeister an dem Ereignis teilgenommen hat, zeigt, wie wichtig das Thema Integration bei uns genommen wird“, so Simon.

Simon setzt auf ein friedliches Miteinander aller Wuppertaler - egal welchen Glaubens. „Wir wollen keine so genannten Anti-Islamisierungskongresse und keine gewalttätigen Ausschreitungen linker Chaoten gegenüber der Polizei. Wir in Wuppertal nehmen die ausgestreckte Hand der Muslime gerne an, die uns dazu einladen, an ihrem Leben und ihrer Kultur teilzunehmen. Das traditionelle Fastenbrechen war ein guter Anlass, das gegenseitige Verstehen zu fördern.“

Quelle: Pressemeldung CDU Wuppertal

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