Zeitreisende aus dem Sauerland
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Sonntag, 8.8. in sein LWL-Museum für Archäologie in Herne ein. Hier liest um 15 Uhr der Autor Uwe Schumacher aus seinem Roman "Das dunkle Geheimnis der Klutert". Die abenteuerliche Geschichte schickt ein junges Paar aus dem 20. Jahrhundert ins Mittelalter. In einer Zeit, in der sich der Konflikt zwischen dem Grafen Friedrich von Isenberg und dem Erzbischof Engelbert von Köln zuspitzt müssen sich die Protagonisten behaupten. Nach der Lesung im Museumskino können die Zuhörer in der Sonderausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen" tiefer in die Ereignisse des 13. Jahrhunderts eintauchen.
Ein Student aus dem Sauerland, seine chinesische Freundin, eine uralte Höhle und eine Zeitreise ins Mittelalter: Das sind die Zutaten, die der Autor Uwe Schumacher in seinen Abenteuerromanen zu spannenden Geschichten verarbeitet. Die Handlung der bereits sechs Bände spielt im Mittelalter, wobei der Rahmen der fiktiven Geschichten auf historischen Fakten beruht. Die Abenteuer streifen immer auch das historische Geschehen um die Grafen von Berg, von Altena-Isenberg und von der Mark. Im LWL-Museum für Archäologie wird Uwe Schumacher aus dem ersten Band, "Das dunkle Geheimnis der Klutert" lesen, der bereits in dritter Auflage erschienen ist.
Aus dem Inhalt:
Der Student Fred Hoppe, Sohn einer alteingesessenen Bauernfamilie aus dem märkischen Sauerland, ist seiner Heimat sehr verbunden. Besonders stolz ist er auf deren Wahrzeichen, die Kluterthöhle, eine der längsten Naturhöhlen Deutschlands. Als er 1972 Leng Phei Siang, Tochter eines chinesischen Dissidentenehepaares, begegnet, verliebt er sich unsterblich in sie. Natürlich drängt Fred darauf, seiner neuen Freundin die Höhle zu zeigen. Doch gleich bei ihrem ersten Besuch in dem unterirdischen Reich verschlagen geheimnisvolle Kräfte das junge Paar in die Vergangenheit. Völlig auf sich gestellt, müssen sich die beiden in der fremden Welt des Mittelalters zurechtfinden, zu einer Zeit, in der sich ein tödlich endender Konflikt zwischen Grafen Friedrich von Isenberg und seinem Großvetter Engelbert, Erzbischof von Köln entwickelt
Quelle: Pressemeldung Landschaftsverband Westfalen-Lippe
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